Das neue St. Anton

Vielfalt entfalten

Gemeinsam mit den haupt- und ehrenamtlichen Vertretern der Kirchenstiftung St. Anton und Maria Hilf sowie dem bischöflichen Stuhl planen wir zur Zeit den Umbau der Kirche St. Anton zu einem kirchlich- caritativen Zentrum.

 

Jeder Mensch ist eine wertvolle, einzigartige Persönlichkeit, von Gott geliebt und mit Fähigkeiten beschenkt. Im kirchlich- caritativen Zentrum „Das neue St. Anton“ soll diese bunte Vielfalt des Menschen erfahrbar werden. Schon jetzt in der Planungsphase erleben wir, wie wertvoll die Zusammenarbeit mit Menschen ist, die ihre verschiedensten Fähigkeiten einbringen.

Stück für Stück arbeiten wir miteinander daran, unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen:

Unabhängig von Herkunft, Nationalität, Religionszugehörigkeit usw. wird die Persönlichkeit jedes Einzelnen in seinen vielfarbigen Möglichkeiten wahrgenommen und respektiert. In der Begegnung zwischen Jung und Alt, zwischen Hilfesuchendem und Helfer, zwischen Menschen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten entsteht ein Raum, der Gottes Nähe und das Wesen einer christlichen Gemeinschaft erfahrbar macht. Spürbar wird dies auch durch Hilfe in allen Lebenslagen, egal ob bei materieller Not, emotionalen oder psychologischen Problemen oder spiritueller Suche. Das neue St. Anton ist Begegnungsort, Besinnungsort und Rückzugsort, an dem jeder sich gleichberechtigt und akzeptiert einbringen und direkt an dem Leben in der Gesellschaft teilhaben kann.

 

Auf dem weitläufigen grünen Außengelände laden Mehrgenerationen-Spielgeräte zu Sinneserfahrung, Spaß und neuen Impulsen ein. Die Eingangshalle ist weit geöffnet für alle Menschen, die zu uns wollen, ein Bürgercafé lädt zu entspannter Begegnung ein, professionelle sozialpädagogische und psychologische Beratung bei unterschiedlichsten Problemstellungen bietet Hilfe und Unterstützung. Im Herzen des Gebäudes befindet sich ein ansprechender liturgischer Kirchenraum, in dem ein vielfältiges Angebot zu persönlicher und gemeindlicher Glaubenserfahrung und Seelsorge ermöglicht wird. Das neue St. Anton bietet Raum: Raum zur Begegnung mit Gott. Raum für die leisen Zwischentöne der Seele, eine  Kraftquelle bei Trauer, Mutlosigkeit, Einsamkeit. Raum zur Begegnung mit sich selbst und zur Begegnung mit anderen Menschen.

Mit dem Umbau der Kirche St. Anton rückt zusammen, was eigentlich untrennbar verbunden ist: Kirche und Caritas, die sich in einem Zentrum lebendigen Christentums zum Dienst für den Menschen verbinden.

Vinzenzpreis des Caritasverbandes Würzburg ging nach Schweinfurt – 1. Preis für das Kinderhaus der Aufnahmeeinrichtung in Schweinfurt

 

Weihbischof und Landtagspräsidentin küren in Miltenberg das Gewinnerprojekt 

Rund 400 geladene Gäste verfolgten am Sonntag die Verleihung des Vinzenzpreises des Caritasverbandes der Diözese Würzburg im Alten Rathaus in Miltenberg.

Weihbischof Ulrich Boom und Landtagspräsidentin Barbara Stamm verliehen die Urkunden für drei Projekte zum diesjährigen Motto „Zusammen sind wir Heimat“.

2.500 Euro Preisgeld für den 1. Preis gingen an den Caritasverband Schweinfurt, der in Kooperation mit der Diakonie das Kinderhaus in der Aufnahmeeinrichtung in Schweinfurt betreibt.

Foto: OKCV Schweinfurt

Caritasdirektorin Pia-Theresia Franke stellte als Projektpatin das preiswürdige Projekt vor. „Das Projekt besticht durch die gelungene Kooperation auf verschiedenen Ebenen und durch die prozesshafte Durchführung“, so Pia-Theresia Franke.

Zu Beginn im Jahr 2015 startete das Kinderhaus in Trägerschaft der Caritas Schweinfurt ähnlich einer Kita mit festen Öffnungszeiten für „die Kleinen“. 2016 wurde die Konzeption, nun in Kooperation mit der Diakonie, erweitert durch offene Angebote auch für die größeren Kinder. Vor allem stellte sich das Angebot auch ein auf die Schulkindbetreuung und fixierte das Angebot um die Schulzeiten herum.

Die Angebote zur Kinderbetreuung erlauben den Eltern, ohne ihre Kleinen beispielsweise Behördengänge und Arztbesuche zu erledigen. Ehrenamtliche unterrichten Schulkinder in Deutsch.

All das wäre nicht zu leisten ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen. Laut Pia-Theresia Franken steckt viel Herzblut in der Arbeit, die die Haupt- und Ehrenamtlichen im guten Miteinander dort leisten.

v.l.n.r.: Barbara Finzel, Marion Biemer, Lisa-Marie Schmid, Christine Steinmüller, Martina Artes, Marion Herrmann, Jutta Münch (Foto: OKCV Schweinfurt)

Der zweite Preis mit 1.500 Euro Preisgeld ging an das Projekt Aidhausen im Rahmen der Dorferneuerung im Landkreis Haßberge. Hier entstand ein Dorfladen mit angegliederter Mehrgenerationenwerkstatt, in der regelmäßig Ernährungsberatung, Lesenachmittage und Computerkurse stattfinden.

Der Sonderpreis ging ebenfalls an einen Dorfladen – nach Wiesenfeld (Stadt Karlstadt). Dieses Projekt verbindet Tradition und Moderne und kombiniert Nahversorgung mit modernster Ausstattung.

Caritasvorsitzender Clemens Bieber nannte den Vinzenztag „einen Lichtstrahl, den der Himmel in die Gesellschaft schickt“. Gerade vor dem „erschreckenden Wahlergebnis“ der AfD sei laut Bieber Solidarität mit heimatlosen Menschen wichtiger als jemals zuvor.