Frohes und gesegnetes Osterfest

Spiritueller Impuls zum Osterfest

Mit diesem kleinen spirituellen Impuls wünschen wir Ihnen frohe und gesegnete Ostertage. Vielleicht können Sie sich an den Festtagen einige Momente für sich gönnen und aus der frohen Botschaft der Auferstehung neue Kraft schöpfen.

 

Ostern

 

Durch das Dunkel zum Licht

sich berühren lassen

gewaltlos

Grenzen überwinden

neu anfangen

Auf-er-stehen

 

 

Matthäus 26, 47- 54

Die Gefangennahme

Während er noch redete, kam Judas, einer der Zwölf, mit einer großen Schar von Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes geschickt worden. Der Verräter hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet und gesagt: Der, den ich küssen werde, der ist es; nehmt ihn fest. Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: Sei gegrüßt, Rabbi! Und er küsste ihn. Jesus erwiderte ihm: Freund, dazu bist du gekommen?

Da gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest. Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein Schwert,  schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab. Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide;  denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. Oder glaubst du nicht, mein Vater würde mir sogleich mehr  als zwölf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte? Wie würde dann aber die Schrift erfüllt, nach der es so geschehen muss?

 

„Vielfalt statt Einfalt“

„Vielfalt statt Einfalt“

unter diesem Motto stand in Schweinfurt der Internationale Tag gegen Rassismus am 21.03. 2018.

Judith Gläser von der Fachstelle für Gesellschaftlichen Zusammenhalt der Caritas Schweinfurt  hat fleißig organisiert und konnte nicht nur Oberbürgermeister Sebastian Remelé als Schirmherr gewinnen, sondern hat verschiedene Akteure in Schweinfurt an einen Tisch geholt, um ein buntes Programm der Vielfalt zusammen zustellen. Von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr gab es auf dem Georg- Wichtermann-Platz verschiedene Aktionen, Spiele und reichlich Infomaterial zum Thema.

Besonders gut kam die Fotoaktion an, bei der sich viele Jugendliche mit einem eigenen Satz: „Schweinfurt braucht Vielfalt weil….“ fotografieren ließen.  Viele tolle Bilder sind dazu bald auf unserer Homepage zu bewundern.

Ein ganz herzliches Dankeschön sagen wir den Kooperationspartnern der Aktion:

– dem Integrationsbeirat der Stadt Schweinfurt, der auch einen Teil der Kosten übernommen hat

– der Wilhelm-Sattler-Realschule, die Friedrich- Fischer BOS/FOS, die Rathenau Schulen, die alle im Netzwerk „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ aktiv sind und die Realschule Schonungen. Die Schüler halfen fleißig beim Aufbau, verteilten Infomaterial und bemalten Teile des Platzes mit Straßenmalkreide. Ihr habt das großartig gemacht!

– der Diakonie, die sich auch mit einem eigenen Stand beteiligte

– dem Bündnis für Demokratie und Toleranz  „Schweinfurt ist bunt“,  das sich ebenfalls mit vielen Aktiven an einem eigenen Stand als Diskussionspartner zur Verfügung stellt

Alle Teilnehmer setzten mit ihren Aktionen im Herzen der Stadt Schweinfurt ein öffentlich sichtbares Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit.

Psychose Seminar

Psychose-Seminar in Werneck unter Beteiligung des Sozialpsychiatrischen Dienstes der Caritas Schweinfurt

Seit vielen Jahren veranstaltet das Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin Schloss Werneck nun schon sog. Psychose-Seminare, und auch der Sozialpsychiatrische Dienst ist mit wechselnden MitarbeiterInnen in der Vorbereitungsgruppe vertreten. Mit dem Ziel eines gleichberechtigten Erfahrungsaustausches bieten diese Seminare Menschen, die selbst eine Psychose durchgemacht haben, deren Angehörigen und beruflich im psychiatrischen Bereich Tätigen die Möglichkeit, in einen „Trialog“ zu treten. Jeder Termin hat ein eigenes Thema, bei dem die persönlichen Erfahrungen dazu im Fokus stehen.

Die Veranstaltung am 20. März stand unter dem Thema „Gesund-beten: Spiritualität, Gespräche und Beziehungen“. Dazu fielen Herrn Scheiner, Krankenhausseelsorger in Werneck, in der Vorbereitung zwei mögliche Auslegungen ein. Einerseits kann der Titel als das Bitten um Gesundheit im Gebet verstanden werden und andererseits als das Beten auf eine gesunde Art und Weise. Zu beiden Ansätzen wurde beim Seminar angeregt diskutiert.

Nach einer thematischen Einführung, die von Frau Brigitte Gross vom Sozialpsychiatrischen Dienst der Caritas Schweinfurt und Herrn Scheiner erarbeitet wurde, tauschten sich die Teilnehmenden, aufgeteilt in zwei Gruppen, über die Rolle der Religion, des Betens und der Spiritualität bei psychischer Krankheit mit vielen unterschiedlichen Sichtweisen aus. Einige der anwesenden Betroffenen berichteten von der Kraft und Stärke, die sie aus dem Gespräch mit Gott oder anderen spirituellen Ritualen, wie Meditation, schöpfen. Ein weiterer Gesprächspunkt entstand aus der Frage, wie man auf eine Anfrage zum gemeinsamen Beten, beispielsweise vom Stationspersonal, reagieren würde. Auch hier waren die Meinungen breit gefächert: Manche konnten sich gut vorstellen, ein solches Angebot wahrzunehmen, während andere sich nur unter bestimmten Bedingungen darauf einlassen würden bzw. dies auch völlig ablehnten. Wie im Konzept des Psychose-Seminars angedacht, waren alle Anwesenden gleichberechtigte GesprächspartnerInnen, so dass auch Menschen, die im psychiatrischen Bereich arbeiten, ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen mit der Gruppe teilen konnten.

Nachdem in einer Abschlussrunde kurz die Ergebnisse jeder Kleingruppe vorgestellt wurden, schloss die Vorbereitungsgruppe den Abend mit dem Fazit ab, dass der eigene Glaube sehr persönlich und individuell ist, dennoch oder gerade deshalb eine wichtige Rolle bei der Bewältigung psychischer Erkrankung und Behandlung spielt und spielen soll.

„Vielfalt statt Einfalt“

„Vielfalt statt Einfalt“ – Internationaler Tag gegen Rassismus in Schweinfurt

„Vielfalt statt Einfalt“ unter diesem Motto steht in Schweinfurt der diesjährige Tag gegen Rassismus.

Am 21.03. verleiht deshalb eine Gemeinschaft verschiedener Organisationen unter Federführung des Caritasverbandes diesem Slogan Leben. Von 11:30 Uhr bis 14:30 Uhr gibt es auf dem Georg- Wichtermann- Platz verschiedene Aktionen, Spiele und reichlich Infomaterial zum Thema.

In Sharpeville/Südafrika wurde an eben diesem 21. März 1960 eine friedliche Demonstration gegen ein Apartheitsgesetz  blutig niedergeschlagen und hat 69 Menschen das Leben gekostet. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März als “Internationalen Tag zur Überwindung von Rassendiskriminierung” ausgerufen. Seitdem wird dieser Tag weltweit mit unterschiedlichsten Aktionen begangen.

Die Fachstelle für gesellschaftlichen Zusammenhalt des Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt e.V. hatte kaum Probleme Partner für eine Veranstaltung an diesem Tag zu finden: „Oberbürgermeister Sebastian Remelé hat von sich aus angeboten, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Das hat mich natürlich sehr gefreut und zeigt die ungebrochene Aktualität des Themas“, sagt die Leiterin der Fachstelle Judith Gläser. Im Pavillon des Caritasverbandes kann man deshalb auch in die Fußstapfen von OB Remelé treten und sich mit einem eigenen Spruch fotografieren lassen.  In einem Quiz lassen sich die Vorurteile prüfen und man erfährt einiges über Diskriminierung und Alltagsrassismus. Der Integrationsbeirat der Stadt Schweinfurt stellt zwei Pavillons und übernimmt einen Teil der Kosten. Gemeinsam mit der Wilhelm- Sattler- Realschule, der BOS/FOS Friedrich- Fischer und den Rathenau Schulen, die alle im Netzwerk „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ aktiv sind, werden sie Infomaterial verteilen und mit Straßenmalkreide Teile des Platzes bemalen. Auch ein kleines Quiz zur Arbeit des Integrationsbeirates ist geplant. Außerdem teilen Schulen und Integrationsbeirat den Pavillon noch mit der  Diakonie, die ihre Buttonmaschine mitbringt. „Schweinfurt ist bunt“ freut sich auf angeregte Diskussionen und bringt natürlich auch einiges an Broschüren zum Thema mit.

„Der Platz wird sehr bunt werden“ verspricht Judith Gläser vom Caritasverband. Nicht nur die Straßenkunstwerke der Schüler und die Pavillons werden das Bild bestimmen, sondern 100 Luftballons, die in der Mitte des Georg- Wichtermann- Platzes aufgereiht sind, sollen die Vielfalt Schweinfurts verdeutlichen. Die Luftballons symbolisieren durch verschiedene Farben die unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten der Bewohner Schweinfurts.

Wer kurzentschlossen noch Lust hat mitzumachen, kann sich gerne bei Judith Gläser, Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt e.V. informieren und anmelden: glaeser@caritas-schweinfurt.de

“Hetz mal den Apfel reif”

(Manfred Hinrich)

Spiritueller Impuls zur Fastenzeit

Manchmal brauchen wir Geduld.

Müssen einen Zustand einfach aushalten.

Die Gegebenheiten annehmen.

Das Gesicht der Sonne  zuwenden.

Und das Beste daraus machen.

 

 

 

Bilder und Text: Caritas- Marion Hammer

Knospen öffnen sich

nicht durch Gewalt.

Mit Geduld

und Wärme

entfalten sie sich

ganz von selbst.

 

 

 

„Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte; wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.“                                                                            1. Korinther 13,2