Atem holen
Abstand gewinnen
Dinge neu betrachten
Ruhe finden
und schließlich
bei sich selbst ankommen
Am frühen Morgen begab er sich wieder in den Tempel. Alles Volk kam zu ihm. Er setzte sich und lehrte es. Da brachten die Schriftgelehrten und die Pharisäer eine Frau, die beim Ehebruch ertappt worden war. Sie stellten sie in die Mitte und sagten zu ihm: Meister, diese Frau wurde beim Ehebruch auf frischer Tat ertappt. Mose hat uns im Gesetz vorgeschrieben, solche Frauen zu steinigen. Was sagst du? Mit diesen Worten wollten sie ihn auf die Probe stellen, um einen Grund zu haben, ihn anzuklagen. Jesus aber bückte sich und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie hartnäckig weiterfragten, richtete er sich auf und sagte zu ihnen: Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie. Und er bückte sich wieder und schrieb auf die Erde. Als sie das gehört hatten, ging einer nach dem anderen fort, zuerst die Ältesten. Jesus blieb allein zurück mit der Frau, die noch in der Mitte stand. Er richtete sich auf und sagte zu ihr: Frau, wo sind sie geblieben? Hat dich keiner verurteilt? Sie antwortete: Keiner, Herr. Da sagte Jesus zu ihr: Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr. (Joh.8,1-11)

Wir alle kennen das Gefühl, „urlaubsreif“ zu sein. Wenn der Kopf wie verstopft ist und alle Arbeitsschritte mühsam werden.
Wie schön ist es, Zeit für sich zu haben. Keine Hektik. Die Gedanken werden klarer mit ein wenig Ruhe und Abstand. Vielleicht können wir uns von Jesus inspirieren lassen, dies auch im Alltag zu praktizieren. Nicht schnell und hektisch reagieren, nicht übereilt ein Urteil abgeben, sondern zuerst
Atem holen,
Abstand gewinnen,
Dinge neu betrachten,
Ruhe finden
und schließlich
bei sich selbst ankommen.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich gute Urlaubserinnerungen aus diesem Sommer lange bewahren können.